Alan Fraser Masterclass im Klavierstudio Hirschberg

Der kanadische Pianist Alan Fraser, der auch in Deutschland durch seine inzwischen auch auf deutsch erhältlichen Bücher sowie seinen Film “The craft of piano playing” sehr bekannt ist, führt einmal im Jahr im Klavierstudio Hirschberg einen intensiven Klavierkurs zu Themen aus seinen Büchern durch.

Angesprochen sind sowohl professionelle Pianisten, Musikstudenten, Klavierpädagogen, aber auch Laien, die ihre Spieltechnik fundamental verbessern möchten.

Kurssprache ist englisch, es besteht aber die Möglichkeit zu Simultanübersetzung.

Der geplante Herbstkurs wurde aus organisatorischen Gründen verschoben auf März 2015:
Der Kurs findet nun statt am Wochenende 27.-29. März 2015

–> ACHTUNG: Dieser Kurs musste leider kurzfristig verschoben werden! Neuer Termin demnächst hier!!

WORKSHOP DETAILS:
Aktive Teilnahme: € 280.-  (€ 190.-Schüler/Studenten). Maximal 12 aktive Teilnehmer. Jeder aktive Teilnehmer erhält eine 45 minütige öffentliche Unterrichtsstunde bei Prof. Fraser. Zusätzlich erhlten alle teilnehmer im Verlauf der Gruppenstunden “Mini-coaching sessions”
Passive Teilnahme: € 160.-(€ 130.-) Maximal 10 passive Teilnehmer.

Wir bitten um frühzeitige Reservierung, da aufgrund des internationalen Publikums der Kurs in der Regel sehr begehrt ist!

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Über Alan Fraser:

Alan Fraser ist ausgebildeter Pianist, Klavierpädagoge und Feldenkrais-Lehrer und hat aus der Feldenkrais-Methode und seinem pianistischen Wissen sich intensiv mit den Fragen rund um eine funktionsgerechte Klaviertechnik beschäftigt. Diese beruht nach seinen Aussagen  darauf, durch die Schulung der eigenen Körperwahrnehmung die Beweglichkeit des Körpers zu verbessern. hat einen neuen Zugang zur Klaviertechnik entwickelt, der auf der natürlichen Disposition und Funktionsweise der menschlichen Hand basiert. Dies kann jedem Pianisten (Profi oder Laien) dazu verhelfen, mit viel mehr Leichtigkeit auch über einen längeren Zeitraum täglich zu üben und die musikalischen Ideen, die er im Kopf hat, auch technisch umzusetzen.

Fraser hat sich besonders mit dem Knochenaufbau der Hand auseinandergesetzt. Indem man lernt, die Struktur der Knochen und ihrer Verbindungen untereinander zu spüren, wird ein Klavierspiel möglich, das sehr viel weniger Kraft erfordert und um vieles effizienter funktioniert. Das Interessante an Frasers Technik ist, dass sie „gefühlt“ werden muss, um wirklich zu wirken: der Pianist ist aufgefordert, seine eigene Körperintelligenz zu Hilfe zu nehmen, um sie anzuwenden.

Sein Buch The Craft of Piano Technique (Die Kunst, Klavier zu spielen) und die dazugehörige DVD zeigen diesen neuen Zugang im Detail. Zahlreiche Übungen dienen dazu, ein besseres Gefühl für die Bedeutung und Funktionsweise des skelletalen Aufbaus zu bekommen – mit dem Ergebnis eines größeren Klangfarbenreichtums und einer überzeugenderen Virtuosität. Gleichzeitig wird durch diese Übungen einer Überbeanspruchung und Schädigung der Hand vorgebeugt.

Die Folge: es gelingt leichter, neue technische Herausforderungen zu meistern, weil man die übergeordnete Bewegungsweise des Skeletts erforscht hat und nun auch in neuen Stücken schnell anwenden kann; zum anderen wird der Körper durch diese Übemethode mehr zum Partner des Pianisten. Dadurch, dass ich meinen Körper besser kenne, kann ich meine musikalischen Ideen präziser umsetzen. Das Klavierspiel wird dadurch persönlicher; ein eigener, unverwechselbarer Stil entwickelt sich.

Wer jetzt denkt, das sei nur für Profis von Interesse, der irrt sich: eine Klaviertechnik wie die von Alan Fraser erspart dem Anfänger viele Umwege. Indem ich meinen Körper besser wahrnehmen lerne, kann ich ihn besser gebrauchen. Verspannungen, die manchmal durch eine verkrampfte Körperhaltung entstehen, kann damit von vornherein entgegen gewirkt werden.

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 Hier der link zur Kursbeschreibung auf Alan Frasers homepage

Canadian pianist ALAN FRASER

has created a new approach to piano technique that accesses the innate structure and function of the human hand to replace tension and over-relaxation with effective hand activation. His book and DVD “The Craft of Piano Playing” presents this new approach in detail, with an extensive series of exercise to align one’s skeleton, enrich one’s sound, increase virtuosity, and eliminate the danger of injury before it ever arises. The main thrust of this first work is to build up the hand’s structure and discover its functionality – teaching it how to better “stand” and “walk.”
His second book, “Honing The Pianistic Self-Image: Skeletal-Based Piano Technique” takes the ideas of Craft of Piano even further, showing new ways to incorporate body mechanics into a piano technique that offers both virtuosity and power, both sensitivity and deeper emotional expression:
a technique that enriches instead of sterilizing musicianship. It moves the hand’s structure from a firm capability to a greater moveability – teaching how better to “run.”
Now “All Thumbs: Well-Coordinated Piano Technique” (“Two Left Hands” in the German
translation) goes even further into the potent relationship between thumb and hand, fleshing out the hidden inner structural potential for movement by returning to “crawling.”
Alan Fraser has combined his extensive concert and pedagogical experience, his early work with pioneer pianist and pedagogue Phil Cohen of Montreal, his long-standing collaboration with the virtuoso Kemal Gekich, and his professional training in the Feldenkrais Method to create his innovative approach now known as Craft of Piano Method, which serves to enrich the pianist’s kinesthetic self-image and educate the “pianistic reflexes”, activating as-yet untapped functions of the human piano playing mechanism. Fraser’s method provides a new way of perceiving and manipulating the skeleton of the pianist’s hand to produce improved digital dexterity and tonal variety, greater power without harshness, heightened sensitivity and discrimination without weakness. It shows how many of our common movement habits at the keyboard can become counterproductive, and provide a new way of manipulating the skeletal frame of the hand to produce astonishing sonic results from the instrument. Further exercises integrate this physical approach with musical and performance issues.
Designed to help both students who need remedial work in basic strength  at the keyboard and those seeking a new dimension of musical and  pianistic understanding, Craft of Piano Method suggests that improved  physical ability can free musical individuality to express itself more fully.  This approach to piano technique can also serve as an effective antidote for debilitating performance anxiety, increasing one’s emotional security by providing the physical and musical basis for it. By filling in a missing link between intention and physical execution, this book truly aims to advance the “craft of piano playing”.

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